|
|||
|
|
Schloss IburgBenediktinerabtei und Schloss Iburg
Der Ursprung der heute noch vorhandenen Gebäude geht auf die Bischöfe Benno I. (1052-1067) und Benno II. (1068-1088) zurück. Auf den Ruinen einer altsächsischen Fluchtburg ließen Sie die Iburg zu der festen Residenz der Fürstbischöfe von Osnabrück ausbauen. Gleichzeitig gründete Benno II. auf demselben Berg ein Benediktinerkloster (1080) und die St. Clemens-Kirche. Der achteckige Bergfried, der sich heute über dem Schloss erhebt und fälschlicherweise Bennoturm genannt wird, wurde erst unter Bischof Konrad von Rietberg (1492-1508) auf Resten aus dem 11. Jahrhundert errichtet.1668 brachte Sophie von der Pfalz, die Gemahlin Ernst August I., deren Tochter Sophie Charlotte auf der Iburg zur Welt, die 1701 erste preußische Königin wurde. Mit der Errichtung des neuen Schlosses in Osnabrück verlegte Ernst August I. 1673 den Regierungssitz dorthin und beendete somit die 600-jährige Residenz der Osnabrücker Fürstbischöfe in Iburg.Heute beherbergt das Schloss die Landespolizeischule und das Amtsgericht. Ein Schlossmuseum ist in Planung.Führungen finden ganzjährig freitags bis sonntags um 15.00 Uhr statt. Für Gruppen sind Sondertermine möglich (Anmeldung bei der Tourist-Information). Höhepunkt jeder Schlossführung ist der historische Rittersaal.
(Quelle: www.bad-iburg.de)
|
||