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Burg Sichelnstein
Die heutige Gemeinde Staufenberg umfasst im wesentlichen den Amtsbereich des früheren Amtes Sichelnstein, das 1377 urkundlich als Besitz des braunschweigischen Herzogs Otto des Quaden nachgewiesen ist. Die Burg Sichelnstein (erbaut 1370 - 1372) war vorgeschobene Grenzfeste gegenüber dem Herrschaftsbereich des Landgrafen Karl des Hessen. Das Amt Sichelnstein - vorübergehend sogar an Hessen verpfändet - wurde bereits 1378 mit dem Amt Münden vereinigt. Das Gericht Sichelnstein - Obergericht genannt - bestand bis ins 19. Jahrhundert. Das Gemeindegebiet ist altes germanisches Siedlungsgebiet.
Die ältesten Siedlungen sind Benterode (811 urkundlich nachgewiesen), Escherode (813), Speele (970) und Uschlag (1019). Die Urkunden über Benterode und Escherode sind am Hofe Karls des Grossen ausgestellt und von ihm unterzeichnet und gesiegelt. (Quelle: www.staufenberg-nds.de)
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