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Haus Schulte-WittenHerrenhaus im Jugendstil
Die Fundamente des im Jahre 1880 erbauten Hauses Schulte Witten im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld lassen sich bereits auf die Zeiten des 30jährigen Krieges zurückdatieren. Der aber erst zwischen 1913 und 1915 durchgeführte Umbau gab dem Gebäude seine endgültige heutige Gestalt und machte aus dem ehemaligen Herrenhaus eine prachvolle Jugendstilvilla.
Der Jugendstil fand in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert seine Blütephase. Seine Begründer bemühten sich vor allem intensiv um die Wiederbelebung des Kunsthandwerks und die Rettung handwerklicher Traditionen. Diese Bemühungen finden sich in der Gestaltung des Hauses Schulte-Witten durchaus wieder. So zeigen hier Fassadenschmuck, Portale und Fenster florale Ornamente und abstrakte Formen in schwungvollen Linien. Im Inneren der Villa beeindrucken den Besucher Stuckarbeiten, Majolika im Wintergarten und Eichenvertäfelung in den heutigen Veranstaltungsräumen der Bibliothek. Diese wurden nach Entwürfen des Bildhauers Doehler gefertigt. Das Jugendstil-Badezimmer in der ersten Etage rundet das Bild ab. 1990 wurde das Haus, in dem nun unter anderem die Stadtteilbibliothek Dorstfeld ansässig ist, im großen Stil restauriert. Sie besitzt im Erdgeschoss repräsentative Räume, die als Leseräume für die Bibliothek, als Hochzeitszimmer, für Veranstaltungen und Ausstellungen, Lesungen und für Konzerte wie die bibliothekseigene Konzertreihe "Im Blauen Salon" genutzt werden. (Quelle: www.dortmund.de)
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