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Burg Herzberg
Von Frankfurt am Main über Grünberg nach Thüringen verlief die wichtige Heer- und Handelsstraße, die den Namen "Durch die kurzen Hessen" führte, hier von Alsfeld kommend zwischen dem Herzberg und Rimberg, wo sie aus der Ebene aufsteigend erstmals auf beachtliche Erhebungen stieß. Dies veranlaßte den hessischen Marschall Heinrich von Romrod, der nahe bei Alsfeld inmitten eines Dorfes seinen Stammsitz hatte, nach der gerade vollzogenen Umwandlung aus den kleinen Grafschaften in das neu gebildete Staatsgefüge der Landgrafschaft Hessen (1265), auf dem 508 m hohen Basaltkegel des Herzbergs (damals Hirzberg) eine Burg zu bauen, die er nach dem Berg benannte. Wohl 1298 war der Bau beendet, denn in diesem Jahr trug er seinem Landesherrn, Landgraf Heinrich I. von Hessen, dem Enkel der heiligen Elisabeth, die Burg zu Lehen auf.
Von Heinrich von Romrods sechs Söhnen erhielt der jüngste, Friedrich, die Burg, hinterließ jedoch bei seinem Tode (t 1344) nur eine Tochter, Metze (= Mechthild), die den fränkischen Ritter Berthold III. von Lißberg geheiratet und den Herzberg in die Ehe gebracht hatte. Metze überlebte ihren Mann um 37 Jahre. Sie hat in dieser Zeit für sich und ihren Sohn Friedrich, der sich dann Friedrich von Herzberg nannte, zahlreiche noch vorhandene Urkunden ausgestellt. So u. a. 1372 eine Lichtstiftung für die Kapelle auf dem Herzberg aus den Gütern: Großen und Wenigen Höhenscheid (heute ~ Huhnstadt), Breidenbach, Bibna i= Bleben) und Machtulfis (= Machtlos). (Quelle: www.burg-herzberg.de)
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