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Haus Gripswaldzum Lehnsgut erhoben
In einer Niederung in der Nähe der Einmündung des Boltbaches in den Bursbach wurde vermutlich zwischen 1000 und 1200 der Weiler Ossum gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung Ossums enthält eine Urkunde aus dem Jahr 1186.
Mit Haus Gripswald und Schloss Pesch sind in Ossum gleich zwei bedeutende Adelssitze erhalten. 1422 wurde das Haus Gripswald zum Lehnsgut erhoben und blieb bis zur Säkularisation kurfürstlicher Besitz. 1311 wurde erstmalig der Peschhof urkundlich erwähnt. Dieser Hof brannte 1583 nieder und wurde weiter westlich wieder aufgebaut. Die Ruinen dieser Burg Pesch blieben im Schlosspark erhalten. 1795 wurde das Herrenhaus im Süden des Herrenbusches durch Feuer zerstört. Graf Mathias von Hallberg gestaltete das Haus 1840 zum Schloss um. 1912 bis 1914 wurde es von Prinz und Herzog Johann von Arenberg zu seiner jetzigen Grösse ausgebaut, aber nicht fertiggestelt. Seit 1970 ist die Anlage im Besitz verschiedener Eigentümer. Das Parterre wurde zeitweilig als Konzertsaal genutzt. Wanderwege im umliegenden Herrenbusch laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. (Quelle: www.meerbuschmarkt.de)
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