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Schloss SteinhausenUnter dem Schloss lag die Kohle ...
Schloss Steinhausen
Das am Ruhrkilometer 142 gelegene Schloss Steinhausen ist eine von zwei Höhenburgen in Witten. Ende des 13. Jahrhunderts, 1297, erstmals urkundlich erwähnt, hat das Rittergut die Geschichte der Stadt maßgeblich geprägt. Das heutige Wappen der Ruhrstadt geht auf das Siegel des damaligen Burgherr, Everhard von Witten, zurück, mit dem dieser seine umfangreichen Länderein oberhalb des Flusses auswies. Bis in die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts war hier der Sitz der Wittener Adelsfamilie und des Eigengerichtes. Das Aussehen der Anlage wurde dabei über die Zeit immer wieder verändert: Der Domherr Robert Stael von Holstein ließ 1607 neben dem Turm das alte Haus mit den Treppengiebeln errichten. Als die Familie von Elverfeldt das Gut im Jahr 1732 übernahm, baute sie im Jahre 1810 das noch heute vorhandene klassizistische Schloss, in dem sich das Restaurant befindet. Ende des 19. Jahrhunderts erstand der Kaufmann Friedrich Wilhelm Dünkelberg Schloss, Burganlage und Länderein und veränderte das Ensemble in ein romantisches Rittergut, das in seiner Form auch noch heute noch zu bestaunen ist. Neben der Gastronomie beherbergt das Schloss Steinhausen heute eine Mountainbike-Schule sowie verschieden Künstlerateliers, die sich im alten Kuhstall befinden. (Quelle: www.schloss-steinhausen.de) Zeche Theresia Bereits im 18. Jhd. wurde hier im Flöz Geitling abgebaut. Das Flöz liegt unter dem Felsen, auf dem Schloß Steinhausen steht. Das Bergamt in Wetter verlieh im Jahr 1800 Abbaurrechte an den Schloßherrn Freiherr von Elverfeldt. Der von ihm seit 1812 durch den Stollen Theresia betriebene Kohlenabbau war 1828 oberhalb des Wasserspiegels der Ruhr beendet. 1850 begann Zeche Theresia mit dem Abteufen des Tiefbauschachtes Catharina, der schräg unter die Ruhr führte und 1870 eine Länge von 1000 m erreichte. 1854 vereinigte sich Theresia mit der Nachbarzeche Nachtigall. Schacht Catharina wurde 1877 aufgegeben. Mit der Stilllegung der Zeche Nachtigall 1892 endete die Kohleförderung im Grubenfeld Theresia. In den restaurierten Zechengebäuden betreibt heute die Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn e.V. ein Gruben- und Feldbahnmuseum, das anhand zahlreicher Lokomotiven und Waggons die Entwicklungsgeschichte dieses Transportmittels dokumetiert. (Quelle: Route Industriekultur)
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