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Schloss JeverFürst Johann August von Anhalt-Zerbst
Nachdem die bisherige Burganlage im Jahre 1427 vollkommen zerstört worden war, liess Hajo Harlda im Jahre 1428 eine neue Burg in Jever errichten. Seine Nachkommen, Tanno Düren und Edo Wiemken der Jüngere, der Vater von Fräulein Maria, verstärkten die Burganlage und bauten sie weiter aus. In den Jahren 1560 bis 1564 ließ die damalige Herrscherin, Fräulein Maria, in den heutigen Audienzsaal die in Eichenholz geschnitzte Kassettendecke einbauen, die dem Antwerpener Bildhauermeister Cornelis Floris zugeschrieben wird.
Während Jever zu Anhalt-Zerbst gehörte, ließ Fürst Johann August von Anhalt-Zerbst in den Jahren 1731 bis 1736 für das Schloß einen stilvollen Barockaufbau, den "Zwiebelturm" errichten. Heute befindet sich in den historischen Räumen des Schlosses das kulturhistorische Museum mit zahlreichen und vielfältigen Exponaten zur regionalen Volkskunde, Kulturgeschichte und Archäologie des Jeverlandes sowie voll eingerichtete Werkstätten. Darüber hinaus finden im Schloß wechselnde wissenschaftlich bearbeitete Ausstellungen zu verschiedenen Themenbereichen statt. (Quelle: www.stadt-jever.de)
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