Schlösser und Burgen
   

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Burgen und Schlösser
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Burg Desenberg

Ruine auf dem Desenberg
Die Burgruine auf dem Desenberg

766 Erwähnung der Burg zur Zeit der Sachsenkriege. Schenkung durch Heinrich II.
1024 an Bischof Meinwerk von Paderborn. Nach
1024 wiederruft Konrad II. die Schenkung. Sie fällt an Aribo, Erzbischof von Mainz. Er belehnt die Grafen von Nordheim. Nach
1031 überträgt Konrad II. die Burg wieder an Meinwerk, sie bleibt aber im Besitz des Grafen.
1070 fällt Otto von Nordheim in Ungnade. Heinrich IV. erobert die Burg und teilt sie. Die 1. Hälfte erbt Herzog Heinrich der Löwe -1142-1195-
1152 wird Hermann von Winzenburg, Besitzer der 2. Hälfte, ermordet. Heinrich der Löwe übernimmt auch dessen Anteile. Er belehnt den wilden Wittekind von Schwalenberg mit der Burg.
1156 ermordet dieser den Stadtgrafen von Höxter, gerät in Bann, bleibt aber auf der Burg.
1168 erobert Heinrich der Löwe die Burg zurück, die Schwalenberger bleiben aber.
1180 wird Heinrich der Löwe gestürzt.
1181 belagert der Erzbischof von Köln die Burg.
1192 spricht Kaiser Heinrich die Burg dem Bischof Bernhard II. zu. Die Nachkommen der Schwalenberger bleiben auf der Burg.
1203 beschliessen beide die Zerstörung der Burg.
1206 belagert Graf von Everstein die Burg vergeblich.
1217 treten kölnische Ministerialien mit Erbrecht auf.
1275 ist die Burg im Besitz des Geschlechts von Spiegel.
1313 besiegt Johannes von Geismar aus Warburg in der Schlacht am Desenberg "aufrührerische Ritter" des Bischofs 1380+
1464 Belagerung durch den Landgrafen von Hessen.
1470 stürmt Bischof Simon III. die Burg. Ab
1471 versuchen die Bischöfe von Paderborn immer wieder Einigkeit und Burgfrieden zu schaffen. In weiteren Teilungen ziehen sich die Mitglieder der Familie auf die Güter am Desenberg und auf Burg Bühne zurück.
1555 verfällt die Burg.

Heutiger Besitzer ist die Frau Gräfin Margarete von Spiegel.

Der Desenberg ist eine Basaltkuppe, auf einem Ausläufer des nordhessischen Eruptivgebirges. Er liegt 345 m über N.N.

(Quelle: Informationen am Objekt)

Der Desenberg gehörte einst auch zum Besitz des Sachsenherzogs Heinrich des Löwen. Als Heinrich 1168 seinen aufständischen Vasallen Widukind von Schwalenberg, der den Desenberg zu Lehen hatte, belagerte und Berg und Burg nicht erstürmen konnte, liess er schließlich Bergleute aus Goslar holen, die einen Stollen in den Berg trieben, um der Burgbesatzung das Brunnenwasser abzugraben. Der Plan gelang, Widukind von Schwalenberg mußte sich ergeben.

(Quelle: www.warburg.net)



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