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Schloss BorlinghausenRenaissanceschloss
Im Jahre 1338 verliessen die Ritter von Spiegel ihre Stammburg auf dem Desenberg bei Warburg und siedelten sich in Peckelsheim, Schweckhausen und Borlinghausen an. Seit Anfang des 15. Jahrhunderts waren Dorf, Burg und Kirche im Besitz der Familie von Spiegel zu Peckelsheim. Werner und Katharina von Spiegel liessen in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts das Weserrenaissanceschloss errichten.
1839 verkauft Marie Louise Freifrau von Elmendorff-Borlinghausen, als letztes Familienmitglied der Linie von Spiegel in Borlinghausen, das Schloss mit der Gutsanlage an den Bankier Bierbaum aus Braunschweig. Nach mehreren Besitzerwechseln im weiteren Verlauf des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, unter anderen gelangte das Schloss mit den Gutsgebäuden an den Grafen Franz von Stolberg-Stolberg aus Westheim und an die Gemahlin des Freiherrn von Fürstenberg aus Körtlinghausen, erwarb schliesslich 1926 der Reichsfreiherr von Weichs zur Wenne die Anlage. Seine Nachkommen wohnen noch heute im Schloss. Das Wasserschloss besteht aus einem Süd- und Westflügel und einem achteckigen Treppenturm auf der Hofseite. 1587 wurde die Anlage der Weserrenaissance vollendet. Bei der Errichtung des Schlosses wurde wohl auch ältere Bausubstanz aus der Spätgotik verwendet. Der Nordgiebel stammt aus dem frühen 17. Jh.. Der Südflügel wurde im 18. Jh. barock verändert und am Ende des 19. Jahrhunderts mit Stilelementen der Neorenaissance umgebaut und mit einem Süd- und Ostgiebel ausgestattet. (Quelle: www.lwl.org)
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