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Schloss ReelsenVor den Toren von Bad Driburg
Im Dorfe Reelsen befand sich ursprünglich ein Rittersitz des Adelsgeschlechts derer von Oeynhausen. 1787 liess Graf Ferdinand Ludwig von Schulenburg-Oeynhausen als Rittersitz im Dorf neue Gebäude errichten. Graf Cuno von Oeynhausen erbaute 1871-72 das Herrenhaus ausserhalb des Dorfes.
Repräsentativer Landsitz der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Gestaltungselementen des Historismus. Ausstattung des Parks mit steinernen Vasen, Halbrundbänken und barocken/ neobarocken Gartenskulpturen. In der nördlichen Achse des Hauptgebäudes zwei Wirtschaftbauten, davon einer mit Wintergartenanbau bzw. Orangerie. (Quelle: www.lwl.org) 1197 Erste Erwähnung Reelsens in einer Urkunde dreier Ritter aus der Nähe von Peckelsheim, die zum Kreuzzug aufbrechen und ihre Güter, auch solche zu Reilessen (= Reelsen), an den Paderborner Bischof zurückgeben 1354 In Reelsen gibt es bereits einen Meierhof, ein Gericht, 12 Kötterstätten und eine Mühle. Die Einwohnerzahl dürfte etwa 120 Personen betragen haben. 1566 Einzige bekannte urkundliche Erwähnung einer Burg in Reelsen, als am 20. Dezember 1566 der Notar Lucius Roepenacken mit zwei Zeugen im Auftrag des Abts von Corvei nach Reelsen zur Burg kam, um mit der Witwe Georgs von Oeynhausen den Nachlass zu regeln. 1567 Die von Oeynhausen zu Oldenburg und Grevenburg greifen wiederholt mit 200 Mann zu Ross und Fuss die Güter von Hieronymus Schultzke und Georg Bose in Reelsen an, rauben, zerschlagen und misshandeln. 1802 Ende der Zugehörigkeit zum Fürstbistum Paderborn 1802-1806 Reelsen gehört zum Königreich Preussen. 1806 Reelsen kommt unter französische Militärverwaltung und gehört bis 1813 zum französischen Königreich Westfalen mit der Hauptstadt Kassel. 1813 Rückkehr unter preussische Herrschaft. Danach bleibt das Paderborner Land bis 1918 Teil des Königreichs Preußen und ist bis 1945 Bestandteil des Reichslandes Preußen. 1869-1873 Bau des Schlosses in Reelsen (Quelle: www.reelsen.de)
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