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Schloss ErwitteHier weilten schon Kaiser und Könige
Das Wasserschloss wurde im Stil der sogenannten Weserrenaissance erbaut, einem gesonderten sehr klar gegliederten regionalen Zweig der Renaissance, der sich vom Paderborner Gebiet zur Weser hinüber bis nach Bremen streckte.
Das Schloss wurde Anfang des 17. Jhd. von der mit mehreren Besitzungen im Bereich Erwitte ansässigen Familie von Landsberg in Auftrag gegeben. In unmittelbarer Nähe des jetzigen Schlosses wurden bei Grabungen Reste mittelalterlicher Vorgängerbauten entdeckt. Spätere Besitzer waren die miteinander verwandten Adelshäuser die Drosten zu Schwenckhausen, die Drosten zu Erwitte und die gräfliche Familie von Landsberg-Velen-Gemen, die das Schloss 1934 an das Deutsche Reich verkaufte. 1934 und in den 80er Jahren wurden dem veränderten Verwendungszweck gemäß vorsichtige Umbauten vorgenommen. Große Teile der ursprünglichen Innenausstattung sind aber erhalten geblieben. Erwähnenswert ist die sogenannte "Kölner Decke" in den Landsberg-Stuben, die imponierende Stuckdecke im Eingangsbereich und das klar gegliederte Tonnengewölbe, in dem sich jetzt die Restauration befindet. Die Schloßanlage Landsberg kann aber nicht isoliert gesehen werden, sondern gehört zum sehr reizvollen Ensemble des Erwitter Stadtkerns mit der mächtigen Kirche, dem Königshof, dem alten Rathaus und dem benachbarten Schloß derer von Hörde, dem heutigen Krankenhaus. (Quelle: www.schlosshotel-erwitte.de)
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