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Schloss HasperdeVom Schloss zum Senioren-Domizil
Die denkmalgeschützte Schlossanlage (Weserrenaissance) aus der Mitte des 17. Jahrhunderts erhielt im 19. Jahrhundert ihre jetzige Gestalt.
Die entscheidende Wende für die katholische Gemeinde in Hasperde ereignete sich im Jahre 1896. Bischof Wilhelm entsprach dem Wunsch der Baronin Freifrau von Hake, die ihn um die Unterstützung der katholischen Erziehung ihrer Kinder, zugleich aber auch für die seelsorgerische Betreuung der mittlerweile hier ansässigen Katholiken bat. Der Kaplan von Peine, Leopold Scharla, wurde mit Wirkung vom 1. Mai 1896 zum Hausgeistlichen von Schloss Hasperde ernannt. Im Schloss Hasperde wurde eine Kapelle eingerichtet. Diese Kapelle wurde nun Gotteshaus und Mittelpunkt der neuen Missionsstation, der ersten und einzigen in dem weiten Gebiet zwischen Hannover und Hameln. Kirchenrechtlich erhielt sie den Status einer Kaplanei und unterstand der Pfarrei St. Clemens in Hannover. Am 3. Mai 1896 feierte Kaplan Scharla in dieser Kapelle die erste Heilige Messe. Mit der freiherrlichen Familie hatten sich 28 Gottesdienstbesucher eingefunden. (Quelle: www.stjohannes-bm.de)
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