Schlösser und Burgen
   

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Burgen und Schlösser
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Schloss Marienburg

Sitz des letzten Königs von Hannover
Die Marienburg zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in der weiteren Umgebung Hannovers.

Sie beherbergt unter anderem Bilder, Möbel, Porzellan, Kunstgewerbe, Waffen, Fahnen, historische Zeugnisse und Dokumente zur Geschichte des Welfenhauses, des Königreichs Hannover und des Herzogstums Braunschweig-Lüneburg.

(Quelle: schloss-marienburg.de)

Der blinde König Georg V. von Hannover schenkte das Grundstück und das noch zu erbauende Schloss seiner Frau Königin Marie von Hannover im Jahre 1857 zum Geburtstag. Schloss Marienburg wurde in der Zeit von 1857 bis 1867 von dem Architekt Conrad Wilhelm Hase im neugotischen Stil erbaut. Erwin Oppler war hauptsächlich für den Innenausbau verantwortlich.

(Quelle: www.welfen.de)

Von der letzten waldigen Bergeshöhe am Rande des weiten norddeutschen Tieflandes beherrscht die Marienburg bei Nordstemmen das Calenberger Land und grüsst alle, die auf der grossen Nord-Südstrecke mit der Eisenbahn oder auf der Strasse das schöne Leinetal durchfahren.

Das grossartig in die Landschaft eingefügte Schloss ist keine alte Ritterburg. Es wurde erst in den Jahren 1857 bis 1866 im neugotischen Stil von den Architekten Haase und Oppler für Georg V., den letzten König von Hannover, errichtet, der es seiner Gemahlin Königin Marie als Sommersitz schenkte. Sie hat das nach ihr genannte Schloss einige Sommer lang bewohnt. Es war noch nicht ganz fertig, als 1866 mit der preussischen Okkupation die Katastrophe über das Haus und Land Hannover hereinbrach. Im Juni 1867 musste die Königin ausser Landes gehen. Die Marienburg ist jedoch als ihr Privateigentum auf ihre Nachkommen, die königlich hannoversche Familie, übergegangen, die heute in die alte Heimat zurückgekehrt ist und das nahe Hausgut Calenberg bewohnt.

Die Marienburg wurde mit grosser Liebe und nicht geringen Kosten zu einem Schlossmuseum ausgebaut, das zu den bedeutensten Sehenswürdigkeiten in der weiteren Umgebung Hannovers zählt. Seine Räumlichkeiten bergen geschichtliche und kunstgeschichtliche Kostbarkeiten hohen Ranges.

Die noch vollständig eingerichteten Wohnräume des letzten hannoverschen Königspaares geben mit Ihrer Innenausstattung eine Vorstellung der hervorragenden hannoverschen Handwerkskunst und verrichten ein eindrucksvolles Bild fürstlicher Repräsentation aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie bilden darüber hinaus den prächtigen Rahmen für eine überwältigende Fülle von Gegenständen der Kunst und des Kunstgewerbes - Gemälde, Möbel, Waffen, Fahnen und andere Einrichtungsstücke - aus den sieben Jahrhunderten, in denen die Welfen in den Landen Hannover und Braunschweig herrschten sowie - in Personalunion mit Hannover von 1714 bis 1837 - das Königreich Grossbritannien regierten.

(Quelle: www.hannover.de)



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