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HinnenburgWohnsitz des Ritters Berthold von Brakel
Die Höhenburg auf einem beherrschenden Bergsporn oberhalb der Stadt Brakel wurde 1237 erstmals als Sitz der Ritter von Brakel erwähnt und ging später durch Erbfolge in das Eigentum der Asseburger bzw. ab 1793 der Bocholtz-Asseburger über.
Die heutige Burganlage gliedert sich in die westliche Vorburg mit niedrigen Gebäuden und die nach Osten und Süden orientierte Hauptburg. Die Hauptburg entspricht im Wesentlichen einer um 1600 errichteten dreiflügeligen Renaissance-Anlage mit einer oktogonalen Schlosskapelle von 1658. In den Jahren 1736-46 wurde die Burg unter dem kurkölnischen Minister Werner von Asseburg teilweise barockisiert und der Südflügel weiter ausgebaut. Weitere Um- und Ausbauten im 19. und 20. Jh.. Haupt- und Prunkstück der Anlage war vor dem neu errichteten Südflügel ein fünfstufiger Terrassengarten nach italienischem Vorbild. Eine 1736 datierte Planung des Gartens auf dem stark abfallenden Gelände wird Franz Christoph Nagel zugeschrieben und stellte zusammen mit der Gartenanlage von Schloss Neuhaus die wohl aufwendigste barocke Gartengestaltung in Westfalen dar. Auf einem nach 1736 von Joseph Simon Sertürner gefertigten Gemälde wird die gesamte Anlage aus der Vogelschau dargestellt. Von Osten und Südwesten führten jeweils Alleen auf das Schloss zu. Die barocke Gartenanlage hatte in der dargestellten Form wohl nur einige Jahrzehnte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bestand. Jedenfalls zeigen mehrere in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts entstandene Ansichten keinen eindeutig gestalteten Garten oder Park, sondern lediglich die Höhenburg inmitten einer natürlich und landschaftsnah dargestellten Kulisse. (Quelle: www.lwl.org) Wilhelm Anton von der Asseburg (* 16. Februar 1707 auf Schloss Hinnenburg bei Brakel; + 26. Dezember 1782) war von 1763 bis 1782 der 52. Bischof des Fürstbistums Paderborn. (Quelle: www.wikipedia.de)
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