Schlösser und Burgen
   

Blog Blog

Deutschland Deutschland (746)
Baden-Württemberg Baden-Württemberg (50)
Bayern Bayern (73)
Berlin Berlin (1)
Brandeburg Brandenburg (0)
Bremen Bremen (1)
Hamburg Hamburg (0)
Hessen Hessen (145)
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern (15)
Niedersachsen Niedersachsen (109)
Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen (249)
Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz (0)
Saarland Saarland (0)
Sachsen Sachsen (16)
Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt (31)
Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein (7)
Thüringen Thüringen (49)
Deutschland Tschechische Republik (9)

Städte/Gemeinden Städte/Gemeinden

Postleitzahlen (PLZ) Postleitzahlen (PLZ)

Fotogalerie Fotogalerie

Schloss Erpernburg
Burgen und Schlösser Geschichte

Burgen und Schlösser Besichtigung, Museum

Burgen und Schlösser Hotel, Restaurant, Café

Burgen und Schlösser Fotos anschauen

Schlösser und Burgen

 



Burgen und Schlösser
Schlösser und Burgen


Schloss Erpernburg

Schloss "Erpenburg"
Die Schlossanlage Erpernburg geht auf eine Verlagerung des Besitzes der Herren von Brenken zurück, die 1513 durch den Bischof von Paderborn genehmigt worden ist und spätestens 1524 ausgeführt war. Im 30jährigen Krieg und durch einen Brand 1684 wurde die ursprüngliche Anlage erheblich beschädigt. Die heutige Anlage findet ihren Anfang im 1713 - 1723 durchgeführten Neubau des Herrenhauses und wurde in der folgenden Zeit vielfach in unterschiedlichen Architekturstilen ergänzt.

Das Adelsgeschlecht derer von und zu Brenken gehört mit zu den traditionsreichsten Familien in Ostwestfalen-Lippe. Bereits im 11. Jh. fand das Stammgut an der Alme seine erste urkundliche Erwähnung. Im 14. und 15. Jh. hatte die Familie grossen Einfluss auf das wirtschaftliche und politische Leben im Fürstbistum Paderborn. Zu dieser Zeit waren sie im Besitz der Burgen von Büren, Wewelsburg, Wünnenberg, Fürstenberg sowie Calenberg und übten das Vogtrecht über das Kloster Böddecken aus.

In den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts verlagerte die Familie ihren Wohnsitz vom Talgrund auf die Höhe oberhalb des Nordhangs der Alme. Der alte Wohnsitz, die sog. Niederburg, ist heute als Ruine sichtbar.

Der neue Herrensitz wurde im Dreissigjährigen Krieg und bei einem Brand im Jahre 1684 beschädigt. In den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts wurde unter Ferdinand von Brenken und seiner Gattin Juliane von Westfalen mit dem Ausbau der heutigen Schlossanlage begonnen.

Im 19. Jh. wurde der Aufschwung der Brenkenschen Wirtschaft hauptsächlich durch Franz Josef von und zu Brenken eingeleitet. Zum umfangreichen Familienbesitz gehörten neben Erpernburg auch die Güter Vernaburg, Holthausen und Wewer.

1817 über nahm sein Sohn Friedrich Carl das Erbe und erweiterte das Besitztum zu einem landwirtschaftlichen Grossbetrieb mit einer Ausdehnung von etwa 275 ha. Friedrich Carls ältester Sohn, Reinhard Freiherr von Brenken, nahm 1851 seinen Wohnsitz im Klostergut Holthausen und regelte von dort seine Geschäfte als Bürener Landrat.

Das Adelsgeschlecht hat noch heute seinen Stammsitz auf Schloss Erpernburg.

Die Schlossanlage Erpernburg besteht aus einem umfangreichen baulichen und gärtnerischen Gestaltungskomplex, der auf ein im 18. Jh. entworfenes Gesamtkonzept zurückgeht. Das barocke Gestaltungskonzept der Schlossanlage ist im Wesentlichen trotz zahlreicher Eingriffe, Umgestaltungen und Erneuerungen erkennbar erhalten geblieben.

Das zweigeschossige, verputzte Herrenhaus mit Walmdach und vier an den Schmalseiten angefügten Turmvorbauten wurde zwischen 1712-1723 errichtet und bis 1734 im Innern ausgestattet. In der zentralen Achse an der Gartenseite des Herrenhauses im Süden hat man von 1728-32 die Orangerie nach Plänen des Paderborner Baumeisters Daniel Gottlieb Schleich errichtet. 1833-34 erfolgte der Umbau der barocken Orangerie in einen klassizistischen Gartenpavillon.

(Quelle: www.lwl.org)



Bitte melden Sie sich zum kostenlosen Newsletter an, damit ich Sie regelmäßig über Aktualisierungen auf dieser Seite informieren kann. Die Angabe von Vornamen und Namen ist nicht unbedingt notwendig.
Vorname
Nachname
E-Mail*
Nach Ihrer Eintragung erhalten Sie von meinem Mailsystem eine E-Mail, deren Erhalt Sie durch Anklicken eines Links bestätigen müssen. Erst dann werden Sie endgültig in den Verteiler aufgenommen. Durch dieses Verfahren (Opt-In) wird sichergestellt, dass niemand mißbräuchlich Ihre E-Mail-Adresse in das Formular einträgt. Sie können sich jederzeit wieder sehr leicht aus dieser Liste austragen. Jede Nachricht, die Sie von mir erhalten beinhaltet einen entsprechenden Link dazu, den Sie lediglich anklicken müssen. Ich gehe sorgfältig mit den mir anvertrauten Daten um und verwenden diese ausschließlich für den eigenen Versand von Informationen an Sie.